Bildung und Kultur

In meiner Jugend in Indien habe ich gelernt, dass Bildung – insbesondere Bildung der Mädchen und Frauen – das beste Mittel ist, um der Armut zu entkommen. Wir brauchen eine gute Bildung, um unseren Wohlstand zu bewahren.

In einer globalisierten Welt kann sich die Schweiz nur dank eines ausgezeichneten Bildungssystems einen wirtschaftlichen Spitzenplatz bewahren. Bildung ist auf allen Stufen wichtig; vorschulisch, auf der Grundstufe, in der Berufsausbildung, in Fachhochschulen und Universitäten. Besondere Unterstützungsmassnahmen braucht es für bildungsferne Schichten, einkommensschwache Familien und Kinder mit Migrationshintergrund. Dafür setze ich mich als Präsidentin des Vereins Kompetenzzentrums für Berufsausbildung step4 ein.

Jeder in die Bildung investierte Franken spart uns zehn Franken für Soziahilfe und öffentliche Sicherheit. Wenn wir gute Berufsleute heranziehen – zum Beispiel im Gesundheitswesen - wird sich auch die Sogwirkung auf die Einwanderung reduzie-ren. Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen mit Praxisbezug haben die besten Voraussetzungen zur Gründung von KMUs, die nach wie vor eine wichtige Stütze der Schweizer Wirtschaft sind. Gute Universitäten und die Forschung tragen massgeblich zur Innovation bei. Innovation wiederum ist Bedingung für wirtschaftlichen Erfolg.

Kultur bereichert unser Leben und unsere Freizeit. Kultur – vom Rock-Konzert, über unsere zahlreichen Chöre bis zu den Museen und Theatern - bringt neben Unterhaltung auch Zusammenhalt. Kulturelle Aktivitäten sind kein Luxus sondern Ausdruck einer lebendigen Gesellschaft. Für Kultur engagiere ich mich in der Fachkommission Historisches Museum Blumenstein in Solothurn.

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